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Eckhard Radmacher

Oscar Peterson und Krystian Zimerman - das ist die prompte Antwort, fragt man Eckhard Radmacher nach den Pianisten, die ihn am meisten geprägt haben. Im Alter von gerade mal elf Jahren erlebt er ein Konzert mit Peterson. Es packt ihn eine Faszination an der Musik, die ihn fortan nicht mehr loslassen soll. Noten gibt es nicht, um sich den Klängen auch pianistisch zu nähern. Also greift er zur Schallplatte und schreibt Note für Note ab. Viele Stücke von Peterson und anderen großen Jazzpianisten werden akribisch transkribiert. Keine Frage, dass auch die eigene Improvisation und Komposition nicht lange auf sich warten lässt.  Mit 17 Jahren gründet Radmacher ein Jazztrio, das durch zahlreiche Konzerte und Rundfunkaufnahmen bekannt wird.

Die Beschäftigung mit der "klassischen" Literatur tritt in den Vordergrund, als er an der Musikhochschule Köln sein Studium in den Fächern Klavier und Liedgestaltung beginnt, das er mit Auszeichnung und Konzertexamen abschließt.

20-jährig begegnet Eckhard Radmacher Krystian Zimerman, eine Freundschaft nimmt ihren Anfang. Gespräche über Musik und das Erleben seiner Konzerte waren und sind Impulse, die ihn sowohl als Pianisten als auch als Komponisten prägen.

Radmachers Konzerttätigkeit führt ihn in viele Länder Europas sowie nach Russland und Südkorea. Er konzertiert mit großem Erfolg beim Schleswig-Holstein Musik Festival, wo er “klassisches” Repertoire und auch eigene Werke aufführt.

Mehr und mehr widmet sich Radmacher heute neben seiner Konzerttätigkeit dem Komponieren. Längst hat er seine ganz persönliche Tonsprache gefunden, in der sich Elemente der Klassik und des Jazz auf unverwechselbare Weise miteinander verbinden.