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Eckhard Radmacher und Wilhelm Geschwind im etwas anderen Interview,
in dem sie nichts sagen und doch alles verraten.

Herr Radmacher, Herr Geschwind, Sie verbinden Klassik und Jazz in einem Programm. Die Bandbreite an musikalischem Ausdruck ist damit immens groß, ebenso das Spannungsfeld. Ist das nicht anstrengend für den Zuhörer?

Apropos Zuhörer: Wie wichtig ist die Kommunikation mit dem Publikum?
Ist die in irgendeiner Weise planbar?

Das Spannende, ja Gefährliche daran muss man lieben, oder?

Nun zu der Kommunikation zwischen Ihnen:
Wie wichtig ist Humor beim gemeinsamen
Musizieren?

Wenn Eckhard Radmacher seine Improvisationsattacken startet, dann bringt Sie, Herr Geschwind, nichts aus der Ruhe?

Ganz sicher? Wird Ihnen
dabei nicht manchmal
angst und bange?

Wie wichtig ist Vertrauen?

Es geht um das Gefühl der Freiheit, darum, genau hier und jetzt etwas zu erfinden. Zugleich haben Ihre Jazzstücke deutlich Anteile an klassischen, europäischen Momenten. Welche Rolle spielt dennoch der für den Jazz so typische Spaß am Groove, daran, sich wild auszutoben?

Sie sind Interpreten und Komponisten in Personalunion. Was halten Sie davon, dass diese Kombination nahezu in der Auflösung begriffen ist?

Eine letzte Frage: Ihr Anspruch ist, dass das Publikum froh und mit einem Quäntchen mehr Lebensenergie nach Hause geht. Schaffen Sie das?

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